Bye Bye Berlin
Bye Bye Berlin Bild © Harmonia Mundi

Eine Französin, die Songs von Kurt Weill & co. aus dem Berlin der Zwanzigerjahre singt? Begleitet von einem klassischen Streichquartett und einem Jazzsaxophonisten?? Ob das gut gehen kann? Und ob!

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Bye Bye Berlin

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Marion Rampal aus Marseille geht als Sängerin gerne unkonventionelle Wege. Sie wandelt lustvoll auf der Grenzlinie zwischen klassischer Kunstmusik und populären Genres wie dem Jazz. Da passt es gut, dass die großen Komponisten im Berlin der "Roaring Twenties“ eine ganz ähnliche Einstellung zur Kunst hatten. Ob Kurt Weill oder Erwin Schulhoff, Hanns Eisler oder Friedrich Hollaender – sie alle kannten keinerlei Berührungsängste zwischen „E“ und „U“ und gingen gerne auf musikalische Entdeckungsreise. Ein spannender Moment in der Musikgeschichte, wunderbar eingefangen auf der CD „Bye-Bye Berlin“ von Marion Rampal, dem Quatuor Manfred und Saxophonist Raphael Imbert.

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Bye-Bye Berlin

Marion Rampal (voc), Quatuor Manfred, feat. Raphael Imbert
Harmonia Mundi / LC 07045

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Fazit

Sängerin Marion Rampal ist mit ihrer Art das perfekte Bindeglied zwischen den strengen Streichquartett -Arrangements und den Improvisationen des Saxophonisten und Bassklarinettisten Raphael Imbert. Eine glückliche Verbindung, die ausnahmsweise überhaupt nicht gekünstelt wirkt. Hier hat sich jemand mit viel Verve, Talent und ohne stilistische Scheuklappen an das musikalische Vermächtnis einer künstlerisch spannenden Zeit gewagt.

Vorgestellt von Martin Kersten

Sendung: hr2-kultur, Klassikzeit, 01.08.2018, 11:30 Uhr

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