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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Faszinierend, wie sich Beethoven und Ligeti ähneln - Herbert Schuch zeigt es!

Beethoven - Ligeti Bagatellen Schuch

Klassische und moderne Musik auf einem Album? Nichts besonderes! Es sei denn, man kombiniert Beethoven und Ligeti so, wie Pianist Herbert Schuch es auf seiner neuen CD macht. Er verschränkt zwei Klavierzyklen im Reißverschlussverfahren.

„Ausdrucksjunkie“ wurde der Pianist Herbert Schuch einmal salopp von einer Musikkritikerin genannt. Schuch, Jahrgang 1979, ist einer der interessantesten Pianisten unserer Zeit. Sorgfältig plant er seine Konzertprogramme und experimentiert dabei gern. Das macht er auch auf seiner neuen CD „Bagatellen“. Er spielt Musik von Ludwig van Beethoven und György Ligeti.

130 Jahre trennen Beethovens Bagatellen op. 119, die um 1822 entstanden, und Ligetis „Musica ricercata“ aus den Jahren 1951 bis 1953. Herbert Schuch verzahnt den Klassiker und den Neutöner miteinander. Das Album überzeugt. Erstens packt das fabelhafte Spiel von Herbert Schuch. Und zweitens ist diese Art der Kombination ein echter Ohrenöffner. Weil die Musik in einem neuen Kontext erklingt, hört man anders zu und entdeckt überraschend viele Gemeinsamkeiten. Beide Komponisten beweisen Humor, verbinden Lyrisches und Tänzerisches und arbeiten extrem ökonomisch mit ihrem Tonmaterial.

Fazit

Auch wenn Herbert Schuch sein Album „Bagatellen“ nennt, nebensächlich oder beiläufig ist hier nichts.

Bagatellen
Beethoven - Ligeti
Herbert Schuch
CAvi-music 8553443
LC 15080

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