Cyrille Aimée: Move on

Cyrille Aimée ist inzwischen mehr als ein Geheimtipp. Ihr neues Album ist eine Hommage an den großen Musical Komponisten Stephen Sondheim. Cyrille Aimée, Tochter eines französischen Vaters und einer dominikanischen Mutter, schlich sich als Kind immer wieder aus der elterlichen Wohnung, stieg nachts aus dem Fenster, um in Zigeunerlagern in der Nähe zu singen. Sie machte Straßenmusik in Europa und überzeugte das sehr strenge Publikum im New Yorker Apollo Theatre.

Sie wuchs auf mit Michael Jackson und französischen Chansons, mit Flamenco und Country Music. Aber sie kannte vor diesem Album keinen Stephen Sondheim Song, denn zuhause in Frankreich gehören Musicals nicht grade zur Alltagskultur. Um so erstaunlicher ist es, wie gut sie auf dem Album "Move On – A Sondheim Adventure" den Sondheim Ton trifft. Und ihn, wie in "Being Alive", ganz neu lebendig macht.

Fazit

Cyrille Aimée bringt in diesem Album alles zusammen, was sie hat. Ihre musikalische Herkunft, ihre Entdeckung von Sondheim, ihre Liebe für den Jazz, ihr großes Gefühl und ihre großartige Stimme – die manchmal ein kleines bisschen an Barbra Streisand erinnert. Man kann hier dieses junge Französische entdecken oder neu entdecken und auch Stephen Sondheims Songs kriegen noch mal einen ganz neuen Klang.

Cyrille Aimée
Move On – A Sondheim Adventure
Mack Avenue Music Group

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