Max Richter
Musikalischer Pionier: Max Richter Bild © Rhys Frampton

Die Deutsche Grammophon veröffentlicht mit "The Blue Notebooks“ von Max Richter ein frühes Referenzwerk der Neoklassik neu. Mit umfangreichem Bonusmaterial kommen auch diejenigen auf ihre Kosten, die schon das Original aus dem Jahr 2004 ihr Eigen nennen.

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Max Richter - The Blue Notebooks

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Musik von fast übernatürlicher Schönheit" - Martin Kersten

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"Neue Klassik“, "Neoklassik“ oder "New Classics“: wie auch immer man das jüngste Lieblingskind des klassischen Musikmarktes nennen will, es gewinnt immer mehr Freunde. Vor allem die jüngeren Musikhörer strömen in Scharen zu Konzerten von Nils Frahm, Ólafur Arnalds, Francesco Tristano oder Max Richter. Von letzterem stammt das Werk "The Blue Notebooks“. Bereits 2004 in aller Stille veröffentlicht, hat es sich mit den Jahren vor allem durch seine Verwendung in zahlreichen Kinofilmen zu einem richtigen Kultwerk gemausert. Das Label Deutsche Grammophon veröffentlicht die "blauen Notizbücher“ jetzt erneut - und ergänzt sie um diverses Bonusmaterial.

Kafkaesk

"The Blue Notebooks" bezieht sich auf die acht blauen Oktavhefte von Franz Kafka. Tatsächlich wird auch aus diesen Heften zitiert, was dem Werk einen außermusikalischen roten Faden gibt.

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The Blue Notebooks

Max Richter
Deutsche Grammophon

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Fazit

Eine im besten Sinne wunderschöne Musik, die einem ein wohliges Kribbeln unter die Haut zaubert. "The Blue Notebooks“ zeigt den Komponisten Max Richter, als feinfühligen Neutöner, der das Harmonische nicht scheut, ohne dabei musikalischen Plattheiten zu erliegen.

Vorgestellt von Martin Kersten

Sendung: hr2-kultur, Klassikzeit, 18.7.2018, 10:30 Uhr

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