Joyce DiDonato

Aus alt mach neu: Die amerikanische Mezzosopranistin "verjazzt" altitalienische Arien und kombiniert sie mit Jazzstandards. Arrangiert hat fast alle Lieder der Pianist Craig Terry: Songs von Duke Ellington, Richard Rodgers oder George Shearing - auf der anderen altitalienische Arien von Alessandro Parisotti.

Wenn Opernsänger- und sängerinnen Jazz oder Pop singen, bewegen sie sich auf dünnem Eis. Und das Ergebnis polarisiert. Manch einem dreht sich der Magen um, wenn eine bekannte Diva ihre große Bühnenstimme ausfährt, andere finden dieses vokale Crossover toll. Ich selbst tue mich eher schwer. Ich verehre Joyce DiDonato zwar als Künstlerin sehr. Aber wenn wie hier das Flügelhorn in einem Duke Ellington Titel die Klangfarbe vorgibt, dann dürfte die Stimme ruhig auch mehr nach Jazzclub klingen.

Fazit

Songplay von Joyce DiDonato. Wie man ihr neues Album findet, hat viel mit persönlichem Geschmack zu tun. Mich überzeugen die langsameren Klassiknummern am meisten. Da passt ihre Stimme perfekt. Aber über Geschmack lässt sich ja bekannterweise nicht streiten.

Joyce DiDonato
Songplay
Erato

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