Martin Stadtfeld
Pianist Martin Stadtfeld Bild © Marco Borggreve

Mit Musik von Johann Sebastian Bach hat der Pianist Martin Stadtfeld die Herzen des Publikums und der Musikkritiker erobert. Sein Debüt mit den Goldberg-Variationen vor 15 Jahren schaffte es gleich auf Platz 1 der Klassik-Charts. Inzwischen ist Martin Stadtfeld Ende 30, und zu Bach kamen in den letzten Jahren Mozart, Schumann und Chopin dazu. Aber Bach lässt ihn nicht los. Und das ist gut so.

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Martin Stadtfeld - Homage to Bach

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Vielseitig und spannend" - Imke Turner

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"Homage to Bach" heißt seine neue CD. Die Ehrbezeugung besteht hier erster Linie in einem Zyklus dieses Titels: Stücke von Stadtfeld, die durch und durch Bach atmen. Sie sprechen Bachs Tonsprache und tragen Bach-typische Titel, wie "Prelude", "Ricercar", "Fuge". Und sie folgen einem Ordnungsprinzip, das typisch für Bach ist: sie wandern chromatisch durch die Tonarten.

Die großen Klassiker

Mal fängt Stadfeld ganz "bachisch" an und führt dann von ihm weg. Jedes der 12 Klavier-Stücke hat einen anderen Charakter. Manches erinnert an Mozart, manches an Brahms, andere Stücke lassen an Beethoven oder Schubert denken.

Weitere Informationen

Homage to Bach

Martin Stadtfeld
Sony classical
erscheint am 12. Oktober 2018

Konzerte:
21.9. Oberursel, Stadthalle
18.10. Frankfurt, Alte Oper

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Fazit

Es sind spannende Gedankenspiele und Konstruktionsideen, die Martin Stadtfeld hier zugrunde legt. Gerade Bach musste sich schon immer gefallen lassen, dass man ihn als Steinbruch nutzt. Es bleibt in jedem Fall Geschmacksache. Der Zeitpunkt ist allerdings gut gewählt. Neoklassik, ob orchestral oder Klavier solo, boomt. Da könnte auch Martin Stadtfeld offene Ohren finden.

Vorgestellt von Imke Turner

Sendung: hr2-kultur, Klassikzeit, 20.09.2018, 10:30 Uhr

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