Partitur von Mozarts "Dies irae" aus seinem Requiem
Partitur von Mozarts "Dies irae" aus seinem Requiem Bild © picture-alliance/dpa

Die Missa da Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart, kaum ein anderes Requiem ist so bekannt wie dieses. Aber in dieser Fassung und mit diesem Ansatz haben Sie es sicher noch nicht gehört.

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CD-Cover "W.A. Mozart: Missa da Requiem" Gesualdo Consort

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Sie erzeugen eine berührende Intimität" Niels Kaiser

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Wenn der niederländische Pianist und Dirigent Arthur Schoonderwoerd und das von ihm geleitete Originalklangensemble Cristofori zusammen mit den Sängern des Gesualdo Consort Amsterdam Mozarts Requiem aufführen, dann klingt einiges anders, als man es gewohnt ist. Ihr Ausgangspunkt ist nämlich die Ausführung einer Totenmesse, wie sie zur Mozartzeit in Wien üblich war.

Der Chor als Solisten

Tatsächlich sollen bei den ersten Aufführungen von Mozarts Requiem lediglich Gesangssolisten eingesetzt worden sein. Schonderwoerd wählt deshalb für Mozarts Requiem die kleinst mögliche Besetzung: einen Chor von acht Sängern mit solistischen Passagen für jeden und alle Instrumente einzeln besetzt.

Weitere Informationen

W.A. Mozart: Missa da Requiem

Gesualdo Consort, Cristofori, Arthur Schoonderwoerd
Accent ACC 24338
LC 06618

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Fazit

Arthur Schoonderwoerd Leiter des Ensembles Cristofori
Bild © J. Dubois

Mozarts Requiem ist keine pure Überwältigungsmusik. Es geht um Feinheiten des Ausdrucks und des Empfindens. In dieser Aufnahme kommen dann sogar noch ganz neue und nie gehörte Klangreize dazu. Eine der gewohnten Aufführungspraxis absolut ebenbürtige Alternative.

Vorgestellt von Niels Kaiser

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 29.01.2018, 06:45 Uhr

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