Deutsches Jazzfestival 2019
Die "All Stars" 1953 - u.a. mit Max Greger (Tenorsax), Paul Kuhn (Piano) und Hans "James" Last (Bass). Bild © Wolfgang Nischk

Eine berechtigte Frage, denn obwohl es „erst“ zum 50. Mal stattfindet, wird das Deutsche Jazzfestival Frankfurt bereits 66 Jahre alt und gilt damit, um es einmal mehr zu erwähnen, als ältestes Festival für zeitgenössischen Jazz weltweit. Wie die erste Ausgabe 1953 feiert auch die 50. die deutsche Szene mit einer eigens zusammengestellten All-Star-Band.

Ein weiteres Festivalprojekt stammt von Christof Lauer, den wir damit wieder zurück in Frankfurt willkommen heißen, und mit Christopher Dell ist ein weiterer Musiker mit Frankfurt-Bezug am Start. Kein Zufall, dass diese beiden zum wiederholten Mal beim Festival auftreten. Jubiläen feiert man schließlich mit alten Freunden.

In diesem Sinn freuen wir uns auch auf das Wiedersehen mit dem charismatischen Saxofonisten Charles Lloyd, der bereits beim 10. Festival 1966 mit von der Partie war. Als immer wieder gern gesehener Gast wird Joachim Kühn diesmal Kompositionen Ornette Colemans mit der hr-Bigband auf die Bühne bringen. Weitere Musiklegenden spannen im Cross Currents Trio um Zakir Hussain einen Bogen von der amerikanischen Westküste bis nach Indien.

„Looking younger than ever?“ - Die jüngere Generation ist mit den englischen Bands Dinosaur und Enemy ebenso präsent wie mit dem Trio des polnischen Pianisten Marcin Wasileswki. Mit Nubya Garcia und Alfa Mist gestalten zwei aktuell gehypte Postjazz-Formationen aus London das Abschlusskonzert im Mousonturm, nachdem dort mittags mit Uwe Oberg und Silke Eberhard zwei deutsche Freigeister in einen Dialog getreten sind. 

Das Eröffnungskonzert in der Alten Oper schließlich gratuliert einem anderen Jubilar: dem Münchner Label ECM, mit Auftritten von Jakob Bro und Palle Mikkelborg, Elina Duni sowie Michael Formanek´s Ensemble Kolossus.

Was für ein Jubiläum!

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