Arvo Pärt ist der gegenwärtig meist gespielte zeitgenössische Komponist der Welt. Sein Weg zu internationalem Ruhm begann in seiner Heimat Estland. Bereits während seiner Studienzeit am Konservatorium in Tallinn in den 1960er Jahren war er als Komponist beliebt und seine Musik wurde in Filmen verwendet, aber das Sowjetregime kritisierte ihn wegen seiner religiösen Einflüsse.

Kammerchor der Estnischen Philharmonie
Kammerorchester Tallinn
Leitung: Tõnu Kaljuste

Bach: Eingangschor der Kantate BWV 39 "Brich dem Hungrigen dein Brot"
Pärt: Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte
Pärt Uusberg (*1986): Hymn of Love
Pärt: Adam's Lament

(Aufnahme vom 2. September 2017 aus der Johanniskirche)

Pärt verließ Estland im Jahr 1980, um kreative Freiheit in Wien und später in Berlin zu finden. Dort lebte und komponierte er bis 2010, um danach zu seinen Wurzeln nach Estland zurückzukehren.
Jedes Jahr im September organisiert das Nargenfestival, ein vielfältiges estnisches Kulturfestival, die Arvo-Pärt-Tage in Tallinn. Das Eröffnungskonzert 2017, das hr2-kultur heute Abend sendet, präsentiert Werke aus Arvo Pärts früher und später Schaffensperiode und schlägt thematisch eine Brücke von J.S. Bach zum neuesten Stück des jungen estnischen Komponisten Pärt Uusberg.

Anschließend, ab ca. 21:15 Uhr:
Bach: Präludien und Fugen Nr. 9 - 12 aus dem zweiten Band des "Wohltemperierten Klaviers" BWV 878 - BWV 881 (Jewgenij Koroliow)
Dvorák: Cellokonzert h-Moll op. 104 (Mstislav Rostropowitsch / Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan)

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