Zur Improvisation hin geöffnet haben Julian Prégardien, Tenor, und Michael Gees, Klavier, ihren Auftritt mit Werken von Robert und Clara Schumann: Statt klassischem Liederabend bieten sie eine Schumann-Hommage der besonderen Art.

Julian Prégardien, Tenor
Michael Gees, Klavier

"Ein Schumannmärchen"
Lieder und Klaviermusik von Robert und Clara Schumann

(Aufnahme vom 26. April 2018 aus der Villa Bonn)

Einst war es gewünscht und üblich, dass Kompositionen nicht einfach notengetreu abgespielt, sondern schöpferisch interpretiert und variantenreich verändert wurden. In die romantischen Salons des 19. Jahrhunderts ging man, um Unwiederholbares zu erleben, das spontan beim Spiel entstanden war. An diese Tradition knüpfen Julian Prégardien und Michael Gees an mit ihrem "Schumann-Märchen": Der Liederkreis op. 24 nach Heinrich Heine wird durch Klavierpräludien sowie -intermezzi erweitert, und Lieder nach Gedichten von Andersen, Eichendorff, Goethe und Heine werden ergänzt durch Klavierstücke von Robert Schumann, zu denen Julian Prégardien ausgewählte Gedichte rezitiert.

Anschließend, etwa ab 21:25 Uhr:
Brahms: 1. Klavierkonzert d-Moll op. 15 (Krystian Zimerman / Berliner Philharmoniker / Simon Rattle)
Mozart: Bläserserenade c-moll KV 388 "Nacht Musique" (Mitglieder des Orpheus Chamber Orchestra)
Händel: Concerto grosso A-Dur op. 6 Nr. 11 (Al Ayre Español / Eduardo Lopez Banzo)

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