Persien musikalisch und literarisch: Von Rumi und Hafis bis Goethe, von Schubert bis Koechlin.

Ein musikalisch-literarischer Blick auf Persien

Louise Alder, Sopran (Oper Frankfurt)
Maria Ollikainen, Klavier
Ensemble Hope (von "Bridges - Musik verbindet"):
Nesar Attaie, Robab
Pejman Jamilpanah, Tar und Gesang
Johanna-Leonore Dahlhoff, Flöte
Rohid Elias, Gesang
Dennis Merz, Gitarre
Mirweis Neda, Tabla
Gastmusikerin: Eleanna Pitsikaki, Kanun

Rezitation: Valery Tscheplanowa
Moderation: Tabea Süßmuth

(Aufnahme vom 13. Januar aus dem hr-Sendesaal in Frankfurt)

Das historische Persien steht für eine reiche Kultur - von den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht bis zu bedeutenden Dichtern wie Nizami, Rumi und Hafis, in dem Goethe einen Seelenverwandten sah. Gedichte aus Goethes Sammlung "West-östlicher Diwan" werden ebenso zu hören sein wie Lyrik und Prosa der bedeutendsten persischen Dichter. Musikalisch reicht das Spektrum von klassischer und volkstümlicher persischer Musik (darunter die Vertonung eines Rumi-Gedichts) bis zu klassischer europäischer Musik mit Vertonungen von Goethes "Suleika" (Schubert, Schumann, Mendelssohn) sowie orientalisierender Klaviermusik z.B. aus den "Persischen Stunden" von Koechlin.

Anschließend, etwa ab 21:30 Uhr:
Süßmayer: Sinfonie C-Dur "Sinfonia turchesca" (Concerto Köln / Sarband / Werner Ehrhardt)
Martucci: Color Orientale op. 44 Nr. 3 (Philharmonia Orchestra / Francesco D‘Avalos)
Balakirew: Islamey (Jefim Bronfman, Klavier)
Rimskij-Korsakow: Scheherazade op. 35 (Concertgebouw-Orchester / Riccardo Chailly)

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