Eher selten beginnt eine Pianistenkarriere auf diese Art: Beim Klavierwettbewerb in Leeds gab Piotr Anderszewski im Halbfinale auf, weil er meinte, nicht gut genug zu spielen. Sechs Monate später gab er sein gefeiertes Debüt in London, heute zählt er zur Elite in seinem Fach.

Piotr Anderszewski, Klavier

Mozart: Fantasie c-Moll KV 475 und Sonate c-Moll KV 457
Janácek: Auf verwachsenem Pfade
Bach: 6. Englische Suite d-Moll BWV 811

(Aufnahme vom 31. Juli 2017 aus der Orangerie)

Die Bachwoche in Ansbach: ein Festival, das seit 1948 stattfindet im historischen Ambiente der mittelfränkischen Residenzstadt. Alle zwei Jahre steht hier das Werk von Johann Sebastian Bach im Mittelpunkt. Spielstätten sind der Prunksaal in der Markgrafenresidenz, die Orangerie im Hofgarten sowie verschiedene Kirchen und die Synagoge von Ansbach. Im vergangenen Juli begeisterte der polnische Pianist Piotr Anderszewski das Festivalpublikum mit Werken von Bach, Janácek und Mozart.

Anschließend, etwa ab 21:30 Uhr:
Haydn: Sinfonie Nr. 53 D-Dur (Academy of Ancient Music / Christopher Hogwood)
Telemann: 1. Pariser Quartett D-Dur (Masahiro Arita, Flöte / Tokyo Baroque Trio)
Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77 (Viktoria Mullova / Berliner Philharmoniker / Claudio Abbado)

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