Gerade erst aus dem Ei geschlüpft wird heute zu hören sein, was der irische Komponist Gerald Barry für die Kombination von Orgel und Orchester ausgebrütet hat. Nur wenige Wochen nach der Uraufführung in Birmingham Anfang März präsentiert das Nationale Symphonie-Orchester des Irischen Rundfunks das neue Werk eines Komponisten, der das Publikum immer wieder überrascht.

Thomas Trotter, Orgel
RTÉ National Symphony Orchestra
Leitung: Stefan Asbury

Brahms: Haydn-Variationen op. 56a
Gerald Barry: Orgelkonzert (2018)
Tschaikowsky: 6. Sinfonie h-Moll op. 74 "Pathétique"

(Übertragung aus der National Concert Hall)

Weitere Informationen

Die Übertragung aus Dublin beginnt um 20.30 Uhr, davor:
John Field: 1. Klavierkonzert Es-Dur (Míċeál O'Rourke, Klavier/ London Mozart Players / Matthias Bamert)

Ende der weiteren Informationen

Der 1952 in der Grafschaft Clare aufgewachsene Gerald Barry studierte Musik in Dublin und Amsterdam, dann in Köln bei zwei so unterschiedlichen Charakteren wie Karlheinz Stockhausen und Mauricio Kagel. "Seine Musik klingt in ihrer diamantenen Härte, ihrem Humor und gelegentlich ihrer Gewalttätigkeit wie die keines anderen Komponisten" meinte der Guardian 2013 und gibt damit einen Rahmen vor, den Gerald Barry auch in seinem neuen Werk wieder auf seine ganz eigene Weise füllen wird. Umgeben wird das neue Orgelkonzert mit der orchestralen Variationenkunst, mit der Johannes Brahms ein vermeintliches Thema von Joseph Haydn bedacht hat, und der hochemotionalen letzten Sinfonie von Peter Tschaikowsky.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit