Dieses Konzert war ein besonderes Ereignis. Zum Einen verabschiedete sich Paavo Järvi in der Alten Oper als Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters. Zum Anderen tat er das mit einem außergewöhnlichen Werk, der Turangalîla-Sinfonie von Olivier Messiaen.

Stewart Goodyear, Klavier
Cynthia Millar, Ondes Martenot
Leitung: Paavo Järvi

Messiaen: Turangalîla-Sinfonie

(Aufnahmen vom 13. und 14. Juni 2013 aus dem Großen Saal)

Ein groß besetztes hr-Sinfonieorchester nahm auf der Bühne Platz mit rund 120 Musikern, darunter allein zwei Dutzend Bläser, verschiedene Glockenspiele und ein Arsenal an Schlagwerk. Und neben diesem beeindruckenden Orchester-Apparat gibt es in der Sinfonie auch noch zwei wichtige Solo-Partien für Klavier und Ondes-Martenot, ein elektronisches Instrument, das Messiaen häufig eingesetzt hat.
Die Solisten sind der junge kanadische Pianist Stewart Goodyear und Cynthia Millar, eine Spezialistin für das frühe elektronische Musikinstrument Ondes-Martenot.
Der Titel der Sinfonie "Turangalîla" ist eine Verbindung zweier Wörter der altindischen Sprache Sanskrit, die nicht ganz einfach zu übersetzen sind. Messiaen erklärte, sie stünden gleichzeitig für "Liebeslied" und "Hymne über Freude, Zeit, Bewegung, Rhythmus, Leben und Tod".

Anschließend:
Dvorák: Streichquartett Es-Dur op. 51 (Takács-Quartett)

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