Eine lange Zusammenarbeit verbindet den niederländischen Barockspezialisten Ton Koopman mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. In seinem Konzert in der Berliner Philharmonie schlug Koopman einen Bogen über drei spannungsvoll aufeinander bezogene musikalische Epochen des 18. Jahrhunderts.

Jean-Guihen Queyras, Cello

Bach: 1. Orchestersuite C-Dur BWV 1066
C.Ph.E. Bach: Cellokonzert A-Dur Wq 172
Haydn: Sinfonie Nr. 98 B-Dur

(Aufnahme vom 3. Oktober 2018 aus der Philharmonie)

Repräsentative barocke Orchestermusik von Johann Sebastian Bach ist der Ausgangspunkt. Bachs berühmtestem Sohn Carl Philipp Emanuel ging es in seiner Musik dagegen um Emotion - Emotion, die bisweilen von einem Augenblick zum anderen in ihr Gegenteil umschlägt. Der kanadische Cellist Jean-Guihen Queyras liefert sich diesem Wechselbad als Solist in Carl Philipp Emanuel Bachs A-Dur-Cellokonzert aus. Und Joseph Haydn, Repräsentant der Wiener Klassik, fand Wege, natürliche Empfindungen mit souveräner Balance zu verbinden - zu erleben in einer von dessen reifen Londoner Sinfonien.

Anschließend, ab etwa 21:20 Uhr:
Beethoven: Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3 (Kempf-Trio)
Schumann: 2. Sinfonie C-Dur op. 61 (Gewandhausorchester / Riccardo Chailly)
Mendelssohn: Lieder ohne Worte, 5. Heft, op. 62 (Daniel Barenboim, Klavier)
Vaughan Williams: The Lark Ascending (Julia Fischer, Violine / Orchestre Philharmonique de Monte Carlo / Yakov Kreizberg)

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