"Jesu, deine Passion will ich jetzt bedenken" -- mit diesen Worten setzen die Sängerinnen in Ernst Wilhelm Wolfs Passionsoratorium ein. Ein programmatischer Beginn, denn anders als in den vertrauten Passionen Johann Sebastian Bachs steht in Wolfs Oratorium nicht das Bibelwort im Vordergrund, sondern das Nachsinnen über die Leidensgeschichte Jesu.

Hanna Herfurtner, Sopran
Marian Dijkhuizen, Alt
Georg Poplutz, Tenor
Mauro Borgioni, Bass
Chor und Orchester der Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

Ernst Wilhelm Wolf: "Jesu, deine Passion will ich jetzt bedenken" - Passionsoratorium für Soli, Chor und Orchester

Und Wolf kommt es auch auf das Nach-Empfinden an: Als Zeitgenosse und Bewunderer Carl Philipp Emanuel Bachs kommt es ihm in seiner Musik auf natürliche, ungekünstelte Empfindung an. Das Ergebnis sind Chöre, Arien und Duette, die die Zuhörerin und den Zuhörer einfühlend und eindringlich mitnehmen in die Reflexion der Passion. Genau die richtige Musik für den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe und der Rückschau.

Anschließend, ab etwa 21:30 Uhr:
C.Ph.E. Bach: Sinfonie G-Dur Wq 180 (Orchestre de Chambre de Lausanne / Christian Zacharias)
Mozart: Streichquartett C-Dur KV 465 "Dissonanzen-Quartett" (Belcea-Quartett)
Rachmaninow: 2. Klavierkonzert c-Moll op. 18 (Stephen Hough / Dallas Symphony Orchestra / Andrew Litton)

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