"La cecchina" wurde sie genannt, der Singvogel: Francesca Caccini lebte im 17. Jahrhundert als hochbezahlte Sängerin und Komponistin in Florenz. Ihre in Herne aufgeführte Oper zeigt das Können der wohl weltweit ersten Opernkomponistin.

Alcina - Maria Christina Kiehr
Ruggiero / Nettuno - Romain Bockler
Melissa - Sarah Breton
Sirena / Damigella - Lise Viricel
Damigella / Dama Disincantata - Axelle Verner
Damigella / Nunzia - Alice Duport-Percier
Pastore / Pianta Incantata - Laurent David
Vistola Fiume / Pianta Incantata - Eric Chopin

Concerto Soave
Leitung: Jean-Marc Aymes

(Aufnahme vom 11. November 2017 aus dem Kulturzentrum)

Alljährlich im November finden die Tage Alter Musik in Herne statt, sie gelten als eines der wichtigsten Ereignisse in der Szene. Im vorvergangenen Jahr standen die Tage unter dem Motto "Aufbruch! Rebellen, Reformer und Revolutionäre in der Musik zwischen Mittelalter und Romantik". Da konnte Francesca Caccini nicht fehlen mit ihrer Oper aus dem Jahr 1625. Wie Händels "Alcina" greift auch Caccinis Oper zurück auf das berühmte Versepos Orlando furioso von Ludovico Ariosto: die Geschichte vom Sarazenenritter Ruggiero, der seine Verlobte vergisst, als er den Reizen der Zauberin Alcina verfällt.

Anschließend, etwa ab 21:30 Uhr:
Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77 (Renaud Capuçon / Wiener Philharmoniker / Daniel Harding)
Chopin: Préludes op. 28 Nr. 13-24 (Grigorij Sokolow, Klavier)
Ravel: 2. Suite aus "Daphnis et Chloé" (Radiosinfonieorchester des SWR / Georges Prêtre)

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