Ludwig Meidner: Selbstportrait, 1922

Das Jüdische Museum in Frankfurt erinnert in einer Kabinettsausstellung an Ludwig Meidner. Dieser Maler wird in der Kunstgeschichte dem Expressionismus zugeordnet, auch wenn er diese Phase später als Irrweg abtat. Nach dem Ersten Weltkrieg fand er zur Religion seiner Väter, dem Judentum. Fortan war seine Kunst von biblischen Themen bestimmt. Den Zweiten Weltkrieg verbrachte er im Exil, kehrte dann aber doch wieder nach Hessen zurück.

Ausstellungsankündigung auf www.juedischesmuseum.de

Bild: Ludwig Meidner, Selbstportrait, 1922

Sendung: hr2-kultur, "Am Morgen", 10.05.2022, 7:42 Uhr