Podcast Natur macht glücklich – Über die vergessene Kraft von Mutter Erde

Braunkohletagebau in Garzweiler, Rheinisches Braunkohlerevier

Sie trägt uns, gibt uns Nahrung, beschenkt uns mit Bodenschätzen und versetzt uns mit ihrer Schönheit in Staunen. Für viele aber ist unser Planet Erde zu einer Sache geworden, die man gebraucht, verbraucht und plündert. Die Erde mit ihren lebenspendenden Kräften wurde seit Urzeiten in unterschiedlichsten Kulturen und Religionen geachtet und verehrt. Als Mutter Erde oder Große Mutter, als Demeter oder Gaia. Im Urchristentum galt die Natur als Weg zu Gott. Für neuzeitliche Christen ist die Erde Ausdruck eines liebenden Schöpferwillens. Allerdings war der biblische Satz ‚Macht euch die Erde untertan‘ verhängnisvoll und untermauert bis heute eine Herrschaft des Menschen über die Natur. Angesichts der kollektiven Krise halten mittlerweile viele eine Bewusstseinsveränderung für überlebensnotwendig.