Ein Mann hält ein Plakat mit einem Fragezeichen hoch.

Es ist eine autofiktionale Geschichte, die von der schwierigen Jugend eines Mädchens und dem komplizierten Werdegang einer jungen Frau erzählt. Auf sich allein gestellt durchlebt die Ich-Erzählerin eine „Nomadenkindheit, wie sie es selbst nennt. Bereits als Dreizehnjährige löst sie sich von ihrer Familie und zieht von Schleswig-Holstein nach West-Berlin.

Die Verwahrlosung von Kindern – dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die Werke der heute gesuchten Autorin. Wie etwa in ihrem Mutter-Sohn-Drama, in dem ein siebenjähriger Junge von seiner Mutter an einem Bahnhof ausgesetzt wird. Für diesen Roman erhielt die Autorin den Deutschen Buchpreis. In ihrem neuen Buch rückt sie die eigenen Erfahrungen und Gefühle ins Zentrum. Sie wurde 1970 in Berlin geboren und studierte Amerikanistik, Philosophie und Germanistik an der FU Berlin. Mit ihren Veröffentlichungen erlangte sie innerhalb kürzester Zeit große Bekanntheit.

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Sendungen: hr2-kultur, Hörbuchzeit, 15.01.22, 12:04 Uhr;
hr2-kultur, Am Sonntagmorgen, 16.01.22, 09:04 Uhr.