Podcast Aufgeheizte Erde – kühler Kopf: Wer rettet das Klima?

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"I want you to panic" - mit diesem Slogan ist die schwedische Klimaschützerin Greta Thunberg im Januar vor das Weltwirtschaftsforum getreten. Die "Fridays for future"-Bewegung macht Druck und das bereits seit einem Jahr. Die Berliner Politiker haben in dieser Zeit um ein längst überfälliges Klimaschutzgesetz gerungen, der Klimawandel beherrscht mediale und politische Debatten wie nie zuvor. "Fridays for future" ist größer geworden, zu den Klimaschutzforderungen kamen allgemeine ökologische hinzu, aber genau das birgt neue Herausforderungen. Mit Vereinnahmungsversuchen von Kapitalismuskritikern bis Wirtschaft, Kritik und Häme nicht nur von rechts muss die Bewegung umgehen und wirkt dabei gelegentlich gebeutelt. Erste Protestler wenden sich ab, neue Bündnisse werden gegründet. Bei einem Teil der Demonstranten wächst die Wut und das steigert die Bereitschaft zu aggressiveren Forderungen. Der andere kämpft mit Frust und Hoffnungslosigkeit angesichts der Weltuntergangsszenarien und Verzichtspredigten und bekommt wirklich Panik. Und die war noch nie ein guter Ratgeber. Was mit Schülerprotesten begann, wurde zur Klimabewegung - Droht dieser jetzt die Spaltung?

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