Podcast Bloß nichts verpassen! Der Hype um Clubhouse

Stilisierte Uhr

Clubhouse ist die neue Audio Plattform, eine App für I-Phone Nutzer. Seit knapp zwei Wochen auch in Deutschland im Netz redet jeder drüber, vor allem deshalb, weil nicht jeder reinkommt. Man muss jemanden kennen, der einen einlädt. Und um einladen zu können, muss man Clubhouse den Zugriff auf das persönliche Telefonbuch gewähren. Wer will das schon? Kein Video, kein Chat, nur Gespräche finden dort statt - eine Art Twitter mit Ton oder wie "Anne Will" ohne Bild. In den Runden tummeln sich hierzulande viele Politiker, der eine singt, der andere plaudert über Candy Crush, ein anspruchsloses Spiel, das er während einer Ministerpräsidentenkonferenz spielte. Der Skandal um den thüringischen Landesvater Bodo Ramelow, der die Kanzlerin bei Clubhouse auch noch "Merkelchen" nannte, nimmt seinen Lauf und wirft die Frage nach geschützten Räumen und der Pressefreiheit auf. In den USA, wo die Audio Plattform seit April vergangenen Jahres existiert, geht's mittlerweile um ganz andere Fragen: wer kontrolliert eigentlich rassistische, homophobe und antisemitische Gesprächsrunden?

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