Podcast Der Tag auf Weltreise: New York mit Antje Passenheim

Stilisierte Uhr

Kein ganzes Land steuern wir diesmal an auf unserer Weltreise. Sondern "nur" eine Stadt. Eine einzige - und zugleich einzigartige - Stadt. Eine Stadt, die angeblich nicht einmal zu ihrem Land gehört - oder jedenfalls nicht so recht zu ihm passen will. "New York ist nicht Amerika", besagt ein altes Klischee, in dem aber vielleicht mehr Wahrheit steckt als in vielen anderen Klischees. New York ist nicht der Regierungssitz der USA, aber dafür Finanzmetropole, Kulturhotspot, Trendsetter und mehr Hauptstadt als viele andere Städte der Welt. Ja, in einer Hinsicht sogar Welt-Hauptstadt. Denn dort und an keinem anderen Ort treffen sich regelmäßig die Mächtigen aus aller Welt - in den heiligen (?) Hallen der Vereinten Nationen, wo Deutschland gerade jetzt einen Monat lang den Vorsitz im Sicherheitsrat innehat. Gerade diese pulsierende Welt-Stadt ist wie kaum eine andere von der Corona-Pandemie bis ins Mark getroffen worden: Die Stadt, die immer in Bewegung ist - lahmgelegt. Die Stadt, in der immer etwas los ist - in vielen Stadtteilen verwaist. Die "Stadt der Extrovertierten" (wie die taz sie nennt) - zum Abstand halten gezwungen. Wie New York dieser Katastrophe trotzt - der schlimmsten seit dem 11. September 2001-, wie sich das Lebensgefühl dieser Stadt verändert hat, wie die sozialen Ungleichheiten dort sichtbarer denn je geworden sind und welchen Beitrag kreative Menschen leisten - die ja selbst auch Opfer der Corona-Krise sind -, das erkunden wir mit unserer Korrespondentin Antje Passenheim. Und zwar auf besondere Weise. Denn sie wurde bei einem Europa-Aufenthalt vom Höhepunkt der Pandemie überrascht, durfte erst jetzt, mehr als vier Monate später, nach New York zurückkehren und ist gerade dabei, "ihre" Stadt wieder ganz neu kennenzulernen.

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