Podcast Der Traum vom ewigen Frieden – 75 Jahre UNO

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Nie mehr sollte die Welt in einem Krieg versinken, der Millionen Menschen das Leben kostet. Das war die Vision nach dem Zweiten Weltkrieg. Und das war auch der Geist, aus dem die Vereinten Nationen heraus entstanden sind. Vor 75 Jahren wollten die Staaten der Welt versuchen, Konflikte in Zukunft am Verhandlungstisch zu lösen, nicht auf dem Schlachtfeld. Die Bilanz ist heute durchwachsen. Es gibt immer noch Schlachtfelder, in Syrien, der Ukraine, in Afghanistan und anderswo. Dabei sind die Akteure nicht immer Staaten, wie in einem klassischen Konflikt, sondern auch Terrororganisationen oder innerstaatliche Akteure. Sind die Vereinten Nationen noch der Garant für Frieden auf der Welt? Was ist aus der Vision einer "besseren Welt" geworden? Und heißt Frieden schaffen heute nicht auch, den Klimawandel zu bekämpfen oder den Armen auf der Welt zu helfen? Das ist Thema der 75. Generaldebatte der Vereinten Nationen mit Sitz in New York. Diese Debatte wird weitgehend virtuell stattfinden, wie ein Videoabend mit 193 zugeschalteten Diplomaten und zuvor aufgezeichneten Reden. Denkwürdige Auftritte und diplomatische Durchbrüche sind nicht zu erwarten.

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