Podcast Die Mauer im Kopf - 30 Jahre nach der Wende

Passanten gehen an einem Wandbild mit der deutschen Nationalflagge und dem Schriftzug "Ossi oder Wessi? vorbei

Wie wurden die Ostdeutschen, was sie sind? Hinter dieser Frage verbirgt sich mehr als man auf den ersten Blick meint. Denn im Umgang mit der DDR wird eine Reihe verpasster Chancen zur geschichtlichen Aufarbeitung deutlich. Es gab keine Entnazifizierung. Im Gesellschaftsbild der DDR kamen alte Nazis einfach nicht mehr vor. Und nach der Wende investierte man kaum Energie in die Aufarbeitung der sozialistischen Diktatur, weil man diese Energie dazu brauchte, mit dem Neuen zurecht zu kommen. Eine Gesellschaft entstand, deren einzige Konstante der Wandel war und für die der Bruch zur grundlegenden Erfahrung wurde. Wo sind die "Zonenkinder“ von damals heute? Was bestimmt ihre Perspektive? Und ist der kulturell-gesellschaftliche Graben zwischen Ost und West immer noch so tief, dass man darin versinken kann?

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