Podcast Im Abgang trocken – die Sorgen unserer Landwirtschaft

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Der Ernte-Blick zurück fällt düster aus, der Blick nach vorn erst recht. Denn wie sollen unsere Felder Früchte tragen, wenn sie schon im vorigen Jahr von zu viel Sonne und viel zu wenig Regen ausgetrocknet worden sind? Genau diese Bilanz zieht nämlich heute der Deutsche Bauernverband. Und was soll erst aus der Ernte dieses Jahres werden, wenn das wenige, was gedeiht, nicht ordentlich geerntet werden kann, weil Corona-bedingt die Erntehelfer fehlen? "Lasst die Bauern beten, wir kaufen alles auf dem Markt." Ein solches Tischgebet bleibt uns dann sofort im Halse stecken. Denn so wenig uns eine Steckdose nützt, aus der kein Strom kommt, so unergiebig ist ein Markt, der allzu schlecht beschickt wird, weil unsere Landwirtschaft nicht mehr aus dem Vollen schöpfen kann. Dabei hat uns doch gerade die Corona-Krise gezeigt, wie wenig wir uns in der Not auf globale Lieferketten verlassen können und sollten. Wir sind also mehr denn je gut beraten, uns im eigenen Lande redlich zu nähren. Und deshalb dürfen wir die Nöte der Landwirtschaft nicht als "Bauernopfer" in Kauf nehmen. Es gilt vielmehr, unsere Landwirtschaft in die richtige Furche zu bringen, damit wir alle auch morgen noch kraftvoll zubeißen können.

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