Podcast #KeinVergessen. Ein Jahr nach Hanau

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Am 19. Februar vor einem Jahr tötete der 43-jährige Attentäter von Hanau neun Menschen, im Alter zwischen 21 und 44 Jahren. Aus rassistischen Motiven. Danach erschoss er seine Mutter und sich selbst. Der Täter: ein Rechtsterrorist, ein psychisch kranker Mann, der unter Verfolgungswahn litt, getrieben von Hass und Verachtung, Sportschütze mit Waffenschein. Hätte dieses Verbrechen verhindert werden können? Die wohl wichtigste von unzähligen Fragen, auf die die Hinterbliebenen der Opfer auch ein Jahr später noch Antworten suchen. Sie werfen den Ermittlungsbehörden schwere Versäumnisse vor und haben jetzt Strafanzeige gegen den Vater des Täters gestellt. Ihr Vorwurf: Beihilfe zum Mord. Überlebende und Angehörige der Opfer verfolgt die Tat bis heute. Sie fürchten neue Gewalt. Welche politischen Lehren hat die Bundesregierung aus Hanau und aus drei Jahrzehnten rechtsterroristischer Anschläge in Deutschland gezogen? Was ist zu tun, damit Hanau sich nicht wiederholt?