Podcast Nicht schießen - Die Deutschen und ihre Waffen

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Nach Amokläufen, Massenmorden und Terroranschlägen wird nicht nur gefragt, wer so etwas tut, sondern auch womit es getan wird. In der Regel erfahren wir irgendwann, wie die Täter an die Tatwaffen herangekommen sind. Der mutmaßliche zehnfache Täter von Hanau war Sportschütze, genau wie Stephan E., der verdächtigt ist, Walter Lübcke ermordet zu haben. Der Attentäter von Halle soll sich eine Pistole mit dem 3D-Drucker ausgedruckt haben. Der Amokläufer von Winnenden stahl die Tatwaffe aus dem Waffenschrank seines Vaters. Und schon ist da die nächste Frage: kann man das nicht verhindern? Ist es etwa in Deutschland zu leicht, sich eine Waffe zu verschaffen? Offiziell nicht. Einen Waffenschein, der zum Führen einer Waffe berechtigt, bekommen Privatpersonen nur in Ausnahmefällen, für die Waffenbesitzkarte muss man die Jägerprüfung ablegen oder als Sportschütze einen Befähigungsnachweis vorlegen. Einen Kulturkampf um das Recht, Waffen zu tragen, wie in den USA, gibt es hier auch nicht. Aber die Diskussion um eine Verschärfung des Waffenrechts hat längst begonnen.

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