Podcast Hass gegen Liebe - Polens Homo- und transfeindlicher Kulturkampf

Dokumentation und Reportage

Zu Beginn des Krieges in der Ukraine nahm Polens Präsident Duda ukrainische Flüchtlinge in Dienstvillen auf. Gegenüber nicht-heterosexuellen Menschen ist er weniger generös. Die rechte Regierung führt einen regelrechten Kulturkampf. Die traditionelle Familie soll gegen eine sogenannte "LGBT-Ideologie" verteidigt werden. Der Krakauer Erzbischof spricht von einer "Regenbogen-Seuche". Präsident Andrzej Duda nennt die Förderung von Rechten Schwuler, Lesben, Bisexueller und Transgender eine "Ideologie", die destruktiver als der Kommunismus sei. Mit dieser Rhetorik gewinnt er die Wahlen 2020. Im Namen der Wahrung der christlichen Traditionen und eines konservativen Familienbildes richten über 100 Kommunen sogenannte "LGBT-freie Zonen" ein. Doch die Politik der Intoleranz und Ausgrenzung erfährt auch starken Gegenwind von Aktivistinnen und Aktivisten und der Opposition. Feature von Lukasz Tomaszweski