Podcast Orwells Weg nach Wigan Pier

Dokumentation und Reportage

1937 veröffentliche George Orwell ein Buch, das für großen Aufruhr sorgte. Es hieß "Der Weg nach Wigan Pier", in ihm beschrieb Orwell die Armut im Norden Englands, die er zuvor in Armenhäusern und bei Bergmännern und ihren Familien erlebt hatte. Als das Buch erschien, sorgte es vor allem in der Mittel- und Oberklasse Londons für Entsetzen: Sie hatten sich schlicht nicht vorstellen können, unter welchen Bedingungen ihre Mitbürger im Norden lebten. Wie sieht es heute aus, gut 80 Jahre nach dem Erscheinen des Buches? Dieser Frage gingen die beiden Autoren nach. Sie folgten den Spuren Orwells und reisten nach Sheffield, Barnsley und Wigan. Und sie stellen fest: An der von Orwell beschriebenen Lage hat sich manches geändert, doch während die City of London die mit riesigem Abstand reichste Region Europas ist, liegen neun der zehn ärmsten Regionen Nordwest-Europas immer noch im Norden Englands. Die Armut sieht nun anders aus, aber noch immer gibt es Obdachlosigkeit, prekäre Arbeitsverhältnisse und Hoffnungslosigkeit. Ein hochaktuelles Feature über die Auswirkungen von Sozialabbau, Coronapandemie und Brexit vor der Folie von "Der Weg nach Wigan Pier".

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