Guy Stern

Im Dritten Reich gab sein Vater dem kleinen Günther Stern den Rat, sich so unsichtbar wie unsichtbare Tinte zu machen. Dem Jungen gelang es, als einzigem aus seiner Familie 1937 zu emigrieren. In den Vereinigten Staaten brauchte er viele Jahre, um seine Neigung, sich unsichtbar zu machen, zu überwinden. Die Deutsche Nationalbibliothek richtete Guy Stern - wie er heute heißt - eine Feier zum 100. Geburtstag aus.

Die Erinnerungen von Guy Stern, "Wir sind nur noch wenige: Erinnerungen eines hundertjährigen Ritchie Boys", sind im Aufbau-Verlag zum Preis von 23 Euro erschienen.

Foto: Guy Stern

Sendung: hr2-kultur, "Am Morgen", 19.01.2022, 7:40 Uhr