Dalibor Markovic

3. Juli 1883. Während in Österreich-Ungarn Julie Kafka der Hebamme fest entschlossen in die Augen sieht und ihren ersten Sohn gebärt, ereignet sich im Gelbachtal ein nicht weniger großes Wunder: Der Spross einer Schwarzpappel erblickt das Licht der Welt. Schon bald löst diese sich von ihren Wurzeln und schreitet fortan als Konrad Pappel durch die Gefilde ... Das ist grob umrissen die Geschichte, die der Frankfurter Lyriker und Lautpoet Dalibor Marković, in seinem Debütroman "Pappel" erzählt, der für den Literaturpreis Magic, Pop und Ewigkeit nominiert ist. Wie es war, nach Gedichten und Reimen nun einen Roman zu schreiben, wie er auf die Geschichte kam und welche Rolle der Soundtrack zum Buch spielt, all das besprechen wir mit ihm.

Sendung: hr2-kultur, "Am Nachmittag", 19.10.2021, 17:15 Uhr