hr2-Kulturgespräch

Am 31. Juli vor 70 Jahren wurde Martin Mosebach in Frankfurt Sachsenhausen geboren. Den Büchner-Preisträger verbindet ein ambivalentes Verhältnis zu seiner Heimatstadt. Er sieht sie als eine der "verdorbensten und hässlichsten Städte" und phantasiert sie sich zugleich als "eine der schönsten Städte Deutschlands". Treu ist er Frankfurt jedenfalls immer geblieben, auch mit seinem Roman "Westend", der vor drei Jahren im Mittelpunkt von "Frankfurt liest ein Buch" stand. Doch gehört Martin Mosebach zu den wirklich reiselustigen Schriftstellern und in seiner Literatur weist er immer wieder weit über die Grenzen der Stadt und des Landes hinaus.

Sendung: hr2-kultur, "Am Nachmittag", 30.07.2021, 17:15 Uhr