hr2-Kulturgespräch

Ein Toter schaut nach seinem Ableben auf das Dorf, in dem er sein Leben verbracht hat, schaut auf die anderen Bewohner dieses kleinen Ortes in Ostdeutschland, und macht sich auf die Suche nach den Gründen für seinen gewaltsamen Tod. Lakonisch und genau beobachtend schildert Angelika Klüssendorf in ihrem neuen Roman "Vierunddreißigster September" das Dorfmilieu zwischen Verzweiflung und Aufbruchschancen, zwischen ostdeutscher Vergangenheit und gesamtdeutscher Gegenwart. In hr2-kultur erzählt sie, warum die Toten manchmal einen genaueren Blick auf das Leben haben.

Sendung: hr2-kultur, "Am Nachmittag", 13.01.2022, 17:15 Uhr