hr2-Kulturgespräch

Irgendwann musste der Sänger und Texter Gisbert zu Knyphausen auf Schubert kommen. Auf den musikalischen Weg zum Liedgut der Frühromantik hat den Singer-Songwriter aus dem hessischen Rheingau der Pianist und Keyboarder Kai Schumacher gebracht. Dem war die rein klassische Performance der Schubert-Lieder zu artifiziell und distanziert. Denn eigentlich sei es doch so: "Es geht um Liebe - meistens geht sie nicht gut aus -, und es geht um den Tod". In dem gerade erschienenen Album "Lass irre Hunde heulen" haben Knyphausen und Schumacher zehn Stücke aus dem rund 600 Lieder umfassenden Schubert-Katalog ausgewählt. Gemeinsam mit einem Akustikensemble ist eine respektvolle Klassik-Pop-Melange herausgekommen, die Franz Schubert sachte in die Gegenwart transportiert. Über seine Beziehung zu Franz Schubert, den Texten der Romantik und denen der Gegenwart, die Zusammenarbeit mit Keyboarder Kai Schumacher und den Rheingau als Wiege der Romantik sprechen wir mit Gisbert zu Knyphausen.

Sendung: hr2-kultur, "Am Nachmittag", 20.09.2021, 17:15 Uhr