H.C. Artmann

Am 12. Juni vor hundert Jahren wurde der Wiener Dichter geboren, ein ein Meister der Fabulierlust und der kühnen Assoziationen. "Er zog in die Sprache, wie Ritter in die Welt ziehen" heißt es in einem Nachruf auf den Meisterpoeten. Sein erstes Buch "med ana schwoazzn dindn" erschien 1958 und machte die Wiener Mundart zur Avantgarde-Kunst. H.C. Artmann proklamierte, "dass man Dichter sein kann, ohne auch irgendjemals ein Wort geschrieben oder gesprochen zu haben", doch er hat viel Gedrucktes und Gesprochenes hinterlassen: Ernstes und Scherzhaftes, Zärtliches und Boshaftes. Klaus Reichert, Wissenschaftler, Übersetzer und Autor, hat Prosa und Lyrik von H.C. Artmann herausgegeben.

Sendung: hr2-kultur, "Am Nachmittag", 11.06.2021, 17:15 Uhr

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