Podcast Tag 1 Abend: Mindfuck Corona und die Dunkelziffersignifikanz (3/33)

Corona bedingt

Vierzehn Tage und ein Epilog: "Corona bedingt - psychosoziale Symptome einer Krise" reflektiert die Viruskrise als Geschichte der Gefühle im Quarantäneformat. Diesen Zeitraum verbringt das erzählende Ich hauptsächlich auf der Terrasse eines Holzhauses in Süddeutschland. Vor allem aber erlebt der Autor diese Viruskrisenzeit als "Raum in der Zeit", von jeder anderen Wahrnehmung menschlich oder kosmisch geordneter Zeit wie durch eine gläserne Wand getrennt. Und zugleich als gedehnte und gebremste Schlierenzeit, in der das Warten eine neue Qualität erhält, wenn man mit virustypischem Sockelfieber auf das Urteil eines Coronatests wartet. Positiv oder negativ? Jene Binarität der Krise, ja oder nein, infiziert oder nicht infiziert. Den Corona bedingten Ausnahmeraum in der Zeit begreift der Erzähler ab März 2020 - zufällig zeitgleich zu den ersten Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen in Deutschland - deshalb als Beginn einer neuen Epoche der Eventualität. (Audio verfügbar bis 30.06.2022)

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