Podcast Willkommen und Abschied – Carl Blechen | Von Irina Liebmann

Nationalgalerien Ost und West

„Stehen zwei Männer in einem Büro. Der eine kam aus Westberlin zu Besuch, der and‘re ist Ostberliner und muss deswegen immer im Osten bleiben.“ Als der 150. Todestag des Landschaftsmalers Carl Blechen vor der Tür steht, möchten ihn zwei Kuratoren mit einer Ausstellung ehren: Der eine kommt aus der Alten Nationalgalerie in Ost-Berlin - der andere aus der Neuen Nationalgalerie im Westen der Stadt. Gegen beider Staatsraison verabreden sie im Sommer 1989 eine Zusammenarbeit. Als im Herbst die Mauer fällt, kommt es in der großen Jubiläumsausstellung zu einer Wiedervereinigung der Blechen-Bestände beider Häuser. Am 31. August 1990 wird im Westen Berlins die Ausstellung eröffnet, während im Ostteil der Stadt der Einigungsvertrag zwischen der BRD und der DDR besiegelt wird … In der DDR aufgewachsen und 1988 ausgereist, setzt sich die Autorin, Irina Liebmann, in ihrem Werk mit Berlin als Schauplatz deutscher Geschichte auseinander. Für hr2-kultur hat sie frei nach den Ereignissen der Zeit das Erinnerungsstück „Willkommen und Abschied - Carl Blechen“ geschrieben. Wie die Bilder Blechens bewegt es sich „Zwischen Romantik und Realismus“. Mit: Gunter Schoß, Winfried Glatzeder, Siemen Rühaak, Sarah Grunert, Peter Schröder, Michael Schütz und Christoph Pütthoff; Regie: Marlene Breuer und Burkhard Schmid; Redaktion: Heike Oehlschlägel; Produktion und Ursendung: Hessischer Rundfunk 2019

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