Stephan Schmolck

Hilfe! – Corona-Krise, der krönende Höhepunkt einer ohnehin kargen Existenz von Jazz-Musiker*Innen

Vor leeren Töpfen – Freischaffende Jazz-MusikerInnen in der Corona-Krise: Frust, Ärger, Fassungslosigkeit über das nur begrenzte Greifen der staatlichen Hilfsmaßnahmen

Der ohnehin schon eher schlecht als recht verdienenden Berufsgruppe der Jazz-Musiker und -Musikerinnen hierzulande ist die gesamte Erwerbsgrundlage weggebrochen: Keine Konzerte, keine Platten- Verkäufe, keine Unterrichtsstunden, man ist faktisch arbeitslos. Der verbalen Wertschätzung für Künstler und Kulturschaffende durch Politiker steht eine andere Realität gegenüber: Die versprochenen unbürokratischen Hilfen greifen für „Solo-Selbständige“ nicht (immer), Künstler werden in Hartz IV gedrängt, weil sie keinen Betrieb haben und damit keine Betriebskosten geltend machen können. Die Hilfsprogramme der Länder sind unterschiedlich und unterschiedlich gut, für die Künstler existiert teilweise kein Rettungsschirm, der diesen Namen wert wäre, viele unterschreiben eine Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wie kommt man durch die Krise?

Daniella Baumeister hat sich umgehört

Zum Foto: Konzerte, Rampenlicht, Bühnenzauber, schweißtreibende Intensitäten, ein frenetisch mitgehendes Publikum, Applaus, der einen Fliegen macht – all das war gestern. So schnell kommt das nicht wieder. Im Moment und bis auf weiteres ist für die Künstler Schmalhans Küchenmeister. – Eine Momentaufnahme aus besseren Zeiten: Der Bassist Stephan Schmolck auf dem Deutschen Jazzfestival Frankfurt.

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