Woog Restaurant

Was für ein See. Groß genug, um sich in seinen Anblick zu versenken, klein genug, damit man ihn auch mit einem Augenaufschlag umfassen kann. So liegt er da: der Woog. Und wenn man da so sitzt, dann kann es einen wirklich dazu verleiten mit Schubert "auf dem Wasser zu singen", egal ob leise oder laut, richtig oder falsch, so nah sitzt man nämlich am Ufer und doch drinnen im Lokal mit dem gleichen Namen: "Woog".

Optische Verführung

"Wenn die Bäume sich jetzt verfärben, das ist ganz toll, da komme ich jetzt morgens hier rein und alles ist rot und gelb und brennt fast", sagt Kiki Hendricks, Gründerin und Chefin dieses Bistro-Café-Restaurants. Diese optische Verführung ist für alle Gäste garantiert, denn durch die bodentiefen Fenster kann man von jedem Platz nach draußen schauen.

Nicht von der Stange

Aber im Woog geht es nicht zuletzt um Essen und Trinken – und das gibt es hier nicht zu knapp. Denn Hendricks hat von Anfang an darauf gesetzt, sowohl Frühstück, als auch Mittag- und Abendessen anzubieten. Und Kaffee und Kuchen gibt es auch noch.

"Wir wollten von Anfang an ein breites Publikum erreichen und nie ein schickes Restaurant sein. Ich wollte, dass es für alle ein Ort ist", sagt Hendricks. Und das ist ihr gelungen. Auch durch ansprechende Gerichte, die nicht von der Stange kommen. Auf der täglich wechselnden Mittagskarte steht gerade geschmorter Kürbis mit einer Pilzbolognese und Parmesan.

Schon kurz nach Mittag ausverkauft

Kiki Hendricks sagt, dass sie und ihr Team alles tagesaktuell, frisch und eigenhändig zubereiten. Das merkt man bereits an den knackigen Pilzen, die den mürben Kürbis begleiten. Die Tomatensauce mit den Kräutern und dem Rotwein sorgt für die notwendige Säure, frittierter Ruccola gibt dem Ganzen Finesse. Und das merkt man auch daran, dass bereits um 13:30 Uhr das Gericht schon ausverkauft ist.

Doppelter Genuss

Im Woog gibt es immer einen kreativen Moment auf dem Boden von verlässlicher handwerklicher Qualität bei stets leichter Verstehbarkeit des Gerichts. Und da sind ja noch die von der Chefin selbstgemachten Kuchen. Die Kuchen sind mit Können gemacht. Und wenn es andere Meinungen gibt: Die Chefin Kiki Hendricks ist fast immer präsent in Ihrem Betrieb.

Und so lässt es sich mit doppeltem Genuss wieder auf den Woog schauen, den See  mit seiner üppigen Baumumrandung , der im Herbst fast schon verwunschenen Atmosphäre und Schuberts Musik im Kopf.

Ein Rezept für Kürbis mit Pilz-Bolognese aus dem "Woog" finden Sie hier.

Woog
Beckstraße 44
64287 Darmstadt
06151 / 4294543
Di-Fr 8-0 Uhr, Sa 9-0 Uhr, So 9-21 Uhr

Sendung: hr2-kultur Kulturcafé, 27.9.2019, 17:30 Uhr

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