hr2-Kulturgespräch

Am 21.12. – dem kürzesten Tag des Jahres – sind überall in Deutschland 24 Stunden lang Kurzfilme zu sehen. Filmtheater, von Kommunalen Kinos bis zu Multiplexen, öffentliche Einrichtungen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen veranstalten ihr eigenes Filmevent. Der Kurzfilm hat sein Image als ungeduldig ertragenes Vorspiel auf den langen Kinofilm und als Fingerübung für spätere Filmtalente längst abgelegt. Und nicht erst seit es TikTok und YouTube gibt. Davon zeugen zahllose Festivals und Kinoreihen, die der kurzen Form gewidmet sind. Das älteste Filmfestival in Deutschland sind die Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen, seinerzeit vom legendären Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann ins Leben gerufen. Seit 1997 leitet der Kurzfilmenthusiast, Filmwissenschaftler und Autor Lars Henrik Gass die Kurzfilmtage in Oberhausen. In hr2-kultur am Nachmittag erzählt er, warum die kurze Form die Königsdisziplin im Filmschaffen ist, wie die Digitalisierung den Kurzfilm verändert hat und wie oder ob die Sozialen Medien diese Kunstform revolutioniert haben.

Sendung: hr2-kultur, "Am Nachmittag", 21.12.2021, 17:15 Uhr