Moerike Portrait mit Buchstapel

„In des Königs Garten, eh das Frühlicht schien, rührte der Myrtenbaum die Blätter, sagend: ‚Ich spüre Morgenwind in meinen Zweigen; ich trinke schon den süßen Tau: wann wird Jezerte kommen?‘" Mit einem Zwiegespräch zwischen Myrte und Pinie beginnt das Märchen „Die Hand der Jezerte“ - ein Liebesdrama, eine Reise in den Tod, aber auch die Geschichte einer Verwandlung.

Eduard Mörike verfasst bereits im Jahr 1839 eine erste Fassung des Märchens von König Athmas, der sich in die schöne Jezerte verliebt, die aber viel zu früh verstirbt. Athmas baut ihr einen Tempel, lässt ein Bildnis aus Marmor aufstellen und zieht sich einmal im Monat zum Trauern dorthin zurück. Doch eines Tages ist eine Hand der Statue abgebrochen und so kommt eine andere Geliebte des Königs ins Spiel… Veröffentlicht hat Eduard Mörike die berühmte Erzählung erst 1853, 100 Jahre später im Mai 1955 wurde sie im Hessischen Rundfunk aufgenommen. Sie Rezitatorin und Synchronsprecherin Asta Südhaus hat sie sehr klassisch vorgetragen.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit