Portrait mit Buchstapel

Ein Wandertheater schlägt seine Zelte auf. Unversehens steht der kleine Heinrich als Komparse im Meerkatzenkostüm auf der Bühne, inmitten einer Aufführung des „Faust“. Nachdem der Vorhang fällt, beginnt ein Abenteuer: Für Heinrich verschwimmen Traum und Wirklichkeit. Er ist geblendet vom Publikum, vom Spektakel des Theaters aber noch mehr von den Blicken des „Gretchens“. Durch ein Ungeschick verbringt der Junge die Nacht im Theater und findet sich am Ende zu Gretchens Füßen wieder.

„Es kam eine Theatergruppe in unsere Stadt, um vor den Bewohnern das leichte Haus der Leidenschaft aufzubauen“, heißt es in dem Lesungstext, der übrigens ein Kapitel aus Gottfried Kellers autobiografischem Roman „Der grüne Heinrich“ ist. Die Begegnung mit dem wandernden Theaters wird für den für den Protagonisten zu einem Initiationserlebnis. Der bekannte Film und Bühnenschauspieler Mathias Wiemann hat diesen Theaterklassiker 1954 für den Hessischen Rundfunk eingesprochen.

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