Heinrich Heine Portrait mit Buchstapel

Auf einer Veranda in München Bogenhausen hält es der Schriftsteller nicht mehr aus. Vor 200 Jahren bricht Heinrich Heine Hals über Kopf nach Italien auf. „Es lockt der Duft der Orangen-und der Zitronengewächse.“ Doch zuerst muss er mit der Kutsche die Alpen und das „unwohnliche“ Innsbruck überwinden, bevor er im weinbewachsenen Südtirol ankommt und weiter über Brixen nach Trient gelangt. Hier beginnt er für das „süße Leben“ zu schwärmen, für volle Obstkörbe, die schönen Plätze und Brunnen, die Lichtstrahlen im grandiosen Trienter Dom und für die Blicke der schönen Frauen. Heine sucht nicht, er begegnet der Schönheit von Landschaft und Menschen. Er reist um zu reisen, und lässt uns  ganz nebenher das Italien des 19. Jahrhunderts entdecken.

Heinrich Heine hat die Reisebeschreibung 1828 während seiner ersten Italienreise begonnen, und danach immer wieder erweitert und umgeschrieben. Am Ende des Schreibens steht ein komplexes Reisebild, gewebt aus subjektiven Eindrücken und Wahrnehmungen, gespeist aus der unmittelbaren Erfahrung und der Begegnung mit Land und Leuten.

Der Schauspieler und Rezitator Gert Westphal hat Heinrich Heine auf der Reise von München nach Trient seine Stimme geliehen, in einer Aufnahme vom August 1958 in den Studios des Hessischen Rundfunks.

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