Portrait Fontane mit Buchstapel

Theodor Fontane bereiste in den Jahren 1862 bis 1889 immer wieder die Mark Brandenburg. In seinen berühmten „Wanderungen“ setzte er den Schlössern, Klöstern und Ortschaften der Region ein literarisches Denkmal. So auch Königs Wusterhausen, in das uns eine Klassikerlesung mit den Schauspielern Otto Rouvel und Marlene Schneider aus dem Jahr 1957 entführt.

„Man findet manierliche Leute“, notiert Fontane über seinen Aufenthalt im Crefeld’schen Gasthaus gegenüber von Schloss Wusterhausen. Er lobt die „reiche und großstädtische“ Herberge mit ihrer festen Bettstatt, den Matratzen und Wasserkrügen. Das Schloss, das er am folgenden Tag besucht, und das einst die Lieblingsresidenz des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. war, kommt in Fontanes Schilderung weniger gut weg. „Es ist gewiß ein ziemlich häßliches Gebäude, aber doch noch mehr originell als häßlich, und in seiner Apartheit nicht ohne Interesse.“ Welch eleganter Verriss.

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