Nino Haratischwili

Nicht nur als Romanautorin, auch als Verfasserin und Regisseurin zahlreicher Theaterstücke ist Nino Haratischwili eine gefeierte Stimme. Immer wieder greift sie in Ihren Stücken Themen wie den Krieg in Georgien, Flucht und Gewalterfahrungen auf. Im Rahmen ihrer Poetikdozentur an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden sprach sie darüber, was das Theater zu so einem einzigartigen Medium macht.

Die 1983 in Tiflis, Georgien, geborene Nino Haratischwili veröffentlichte 2010 ihren Debütroman "Juja"; es folgten "Mein sanfter Zwilling" (2011), ihr vielbeachtetes Familienepos "Das achte Leben (Für Brilka)“ (2014) und zuletzt "Die Katze und der General" (2018), mit dem sie für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Bereits als Jugendliche gründete die heute in Hamburg lebende Künstlerin eine Theatergruppe, später führte sie an großen Theaterhäusern bei zahlreichen Uraufführungen eigener Stücke Regie. Viele davon wurden ausgezeichnet.

Im Literaturland Hessen senden wir einen gekürzten Mitschnitt der Poetikdozentur vom 15. Februar 2022 aus dem Kulturforum Wiesbaden, moderiert von Shirin Sojitrawalla.

Sendung: hr2-kultur, "Literaturland Hessen", 10.04.2022, 12:04 Uhr;
Wiederholung am 16.04.2022, 18:04 Uhr.