Alice Hasters _ Verwendung nur hr2-Literatur

Zum ersten Jahrestag der rassistischen Morde sind Autor*innen zu Gast im Literaturhaus Frankfurt und in Hanau, die sich in ihrer literarischen, journalistischen oder publizistischen Arbeit ausdrücklich oder hintergründig mit Rassismus beschäftigen. Rassismus, Gewalt, Ausgrenzung sind nicht immer und für alle sichtbar. Oft beruhen sie auf Reflexen, die durch Sichtbares ausgelöst werden: Hautfarbe, Haarstruktur, religiöse Kleidung, ein Nachname – all das ist jeden Tag Anlass für bewusstes oder zumindest unreflektiertes diskriminierendes Verhalten. Doch sind Afro, Kopftuch oder popkulturelle Codes auch eine Möglichkeit, sich selbstbewusst und in Einklang mit dem Grundgesetz zu einer anderen Tradition und Herkunft zu bekennen.

Wie gehen BPoCs (Black and People of Color) heute selbstbewusst mit Sichtbarkeit um und welche Erfahrung machen sie mit ihren Mitmenschen? Was hat sich durch den Tod von George Floyd und die Anschläge von Hanau gesellschaftlich verändert?

Wir senden einen gekürzten Mitschnitt eines Gesprächs mit der Autorin und Journalistin Alice Hasters ("Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten", hanserblau) und dem Autor und Moderator Michel Abdollahi ("Deutschland schafft mich", Hoffmann und Campe) über Sichtbares und Unsichtbares. Es moderiert Hadija Haruna-Oelker.

Sendung: hr2-kultur, "Literaturland Hessen", 07.03.2021, 12:04 Uhr;
Wiederholung am 13.03.2021, 18:04 Uhr