Staatstheater Wiesbaden: Weihnachtsmärchen Nils Holgersson

Das diesjährige Weihnachtsmärchen ist die Geschichte von Nils Holgersson. Der freche Junge legt sich mit einem Wichtelmännchen an, das ihn daraufhin zur Strafe in einen Winzling verwandelt. Nils und die Hausgans Martin schließen sich den Wildgänsen an und erleben eine abenteuerliche Reise.

Die Wildgänse auf der Bühne

Es sind vier Wildgänse, denen sich die Hausgans Martin und Nils Holgersson anschließen, um nach Lappland zu fliegen. Die Wildgänse tragen braune Kostüme und können sehr gut flattern, weil sie an ihren Armen lange Stoffbänder hängen haben. Das Fliegen geschieht über Schaukeln, die zum Landen herunter gelassen werden. Wenn sie den Flug simulieren breiten sie die Arme aus, der Eindruck ist einfach perfekt. Die Hausgans Martin ist weiß gekleidet und tut sich richtig schwer beim Mitfliegen und keucht ordentlich.

Die Abenteuer von Nils

Der Fuchs "Smirre" taucht auf und schleicht sich an die Gänse und Nils heran, als sie gerade eine Pause machen. Er will sie fressen. Das klappt nicht, weil sich alle zusammentun und Smirre so vertreiben. Dann hilft Nils einem Adler, sich aus der Zoogefangenschaft zu befreien und es schlüpft eine kleine Wildgans, die Nils für seine Mama hält.

Schlichte Bühnengestaltung mit großem Effekt

An der Wand im Hintergrund sieht man den blauen Himmel mit großen, weißen Wolken. Ein Stuhl, ein Tisch - erst klein, dann groß - die Schaukeln, die mal unten oder mal oben sind und der Boden gleicht mit seinen grauen, grünen und gelben Rechtecken dem Blick aufs Land aus der Vogelperspektive. Die Logen werden auch mit einbezogen. Dort sitzt ab und zu der Rabe, der manchmal auch die Rolle des Erzählers übernimmt.

Fazit

Das Weihnachtsmärchen am Staatstheater Wiesbaden hat Tradition und ist für die Kinder und auch die Erwachsenen ein großer Spaß.

Staatstheater Wiesbaden
Weitere Aufführungen:
div. Termine bis zum 5. Januar 2020
Weitere Informationen

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 25.11.2019, 7:30 Uhr

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