Hot Club d’Allemagne

Als Django Reinhardt und Stéphane Grappelli 1934 ihr Quintett "Hot Club de France" gründeten, da war das auch so was wie die Geburtsstunde des ersten originär europäischen Jazzstils: Jazz Manouche oder auch Gypsy Swing genannt. Etwa 70 Jahre später gründet sich diese Formation: Der "Hot Club d'Allemagne".

Nicht nur vom Namen her ist das eine deutliche Reminiszenz an die großen Vorbilder, auch der ganze Sound erinnert stark an Grappelli, Reinhardt & Co. Die deutsche Ausgabe des Hotclubs ist in Leipzig angesiedelt und besteht – im Unterschied zum Vorbild – nur aus vier Musikern. Aktuell sind das Thomas Prokein, Violine, Karl-Heinz Vogel und Franziskus Sparsbrod an den Gitarren und der Bassist Gunter Pasler.
Jazz, der ganz ohne Schlagzeug und ohne Bläser auskommt und trotzdem swingt und groovt. Das neue Album des Quartetts heißt ebenfalls "Hot Club d’Allemagne" und versammelt neben diversen Coverversionen von Django Reinhardt und anderen Koryphäen erstmals auch eine Anzahl von Eigenkompositionen, um die sich Gitarrist Karl-Heinz Vogel gekümmert hat.

Außerdem spielen wir Musik von dem österreichischen Duo BartolomeyBittmann, das mit ziemlich knackigen Cello- und Gitarrenklängen unterwegs ist.

Die Gruppe Oratnitza aus dem bulgarischen Sofia meldet sich mit einer Art Neo-Balkanfolklore mit elektronischer Unterstützung und viel Dance-Groove zu Wort.

Und wir haben Musik aus Kanada für Sie ausgesucht, von einem Duo, das jetzt auch schon reichlich 20 Jahre in dieser Formation zusammen ist: Brenley MacEachern und Lisa MacIsaac - zusammen bekannt als Folk-Pop Duo unter dem Markennamen Madison Violet.

Hier finden Sie alle Titel und Interpreten dieser Sendung. [PDF - 250kb]

Sendung: hr2-kultur, Hörbar, 10.06.2020, 19:00 Uhr.

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