Théodore Géricault: Das Floß der Medusa

In einer dreiteiligen Gesprächsreihe fragte das Städel: "Wie politisch ist die Kunst?" Kunst kann natürlich sehr politisch sein, erfordert dann aber eine Kenntnis des Kontexts, damit sie wirken soll. Geht der politische Kontext mit der Zeit verloren - wie bei Géricaults "Das Floß der Medusa" - schwebt sie in Gefahr, nur noch als ästhetisches Ereignis wahrgenommen zu werden. An drei Beispielen diskutierte Moderator Michel Friedman mit Künstlern das Problem.

Bild: Théodore Géricault: Das Floß der Medusa, Louvre

Die Gespräche können nachgehört werden auf www.staedelmuseum.de

Sendung: hr2-kultur, "Am Morgen", 15.06.2022, 7:40 Uhr